Buch Die Klabauterfrau von Kerstin Pentermann hinter rosa Tulpen, Nahaufnahme

Resilienzhäppchen 17 - Dem Stress wirksam begegnen und im Februar Neues planen

07. Februar 2026 | von Kerstin Pentermann

 

Der Februar ist im Jahreskalender der Monat, an man neue Projekte für das Jahr planen sollte. Ob sie beruflicher oder privater Natur sind, ist egal. Ich möchte vor allem meine Geschichte „Die Klabauterfrau“ bekannt machen und an meinem neuen Roman arbeiten. Diese Pläne geben mir Zuversicht, dass das neue Jahr ein gutes Jahr wird. Lassen wir uns also nicht stressen.
Stress entsteht selten nur durch äußere Anforderungen. Ein nachhaltiges Stressmanagement setzt an drei zentralen Kompetenzfeldern an: der Entwicklung persönlicher Kompetenzen, der sozial-gesellschaftlichen Kompetenzen und einer klaren Organisation durch Struktur.
1.    Entwicklung der persönlichen Kompetenzen
Unsere eigene Wahrnehmung setzt uns oft Grenzen, die nicht vorhanden sind. Eine gute Selbstwahrnehmung reduziert Ängste und sorgt für einen gesunden Umgang mit Stress. Wer seine eigenen Fähigkeiten kennt und seiner Handlungsweise vertraut, baut Resilienz auf. So wird Stress gemindert und oft verhindert. Man fühlt sich befreit und gewinnt Handlungsspielraum für sich selbst.

2.    Entwicklung der sozial-gesellschaftlichen Kompetenzen
Empathie, Konfliktfähigkeit und auch die Fähigkeit sich gegenüber emotionalen Angriffen abzugrenzen, reduzieren sozial-gesellschaftliche Belastungen. Wertschätzung heißt das Stichwort. Auch wenn man das nicht von seinem Gegenüber erwartet, sollte man sich in seiner eigenen Kommunikation nicht beeinflussen lassen. Im Coaching spricht man von der imaginären Teppichkante, über die das Gegenüber nicht schreiten sollte. Wer zusätzlich Reibungspunkte abbaut, schützt sich gegen eine Endlosschlaufe von Stressreaktionen.

3.    Organisation durch Struktur
Ordnung ist das halbe Leben – diese Weisheit ist bekannt. Ich würde sagen, Ordnung macht fast das ganze Leben aus, denn wenn wir aktiv sind, in die Ruhephase gehen oder einfach nur über Projekte nachdenken, sollten wir das geordnet tun.
Auch die beste innere Haltung stößt an Grenzen, wenn der Alltag chaotisch organisiert ist. Dabei geht es nicht um starre, perfekte Organisation, sondern um strukturelle Punkte, die uns im Alltag halten. Für den einen ist das die Tasse Tee am Morgen. Der andere sortiert erst einmal seine Mails, während der nächste sich bevorzugt mit seinen täglichen Aufgaben beschäftigt. Wir sind alle individuell und anders strukturiert. Wer seine Struktur kennt, ist nicht weniger kreativ. Im Gegenteil: Er gewinnt durch seine persönliche Organisation Zeit für das, was ihm wichtig ist und dadurch: Zufriedenheit!

 

Herzlichst

Kerstin Pentermann