Resilienzhäppchen 13 - Die Schlüssel zum Glück klimpern manchmal leise
11. Januar 2026 | von Kerstin PentermannZum Jahresbeginn geht es für mich weniger um Vorsätze als um innere Ressourcen. Gerade in unruhigen Zeiten zeigt sich, wie wichtig Resilienz ist.
Sehr lustig war die Begegnung mit zwei jungen Frauen in der Osnabrücker Innenstadt, die mich gefragt haben, was der Sinn des Lebens für mich ist. „Glücklich sein“, war meine spontane Antwort. Aus Gesprächen weiß ich: Viele Menschen nehmen gar nicht mehr wahr, wie viele kleine positive Impulse sie tagtäglich erfahren. Das kann beruflich sein oder auch im privaten Bereich.
So haben ein paar wertschätzende Worte einer Kollegin mich spontan daran erinnert, wie kraftvoll soziale Unterstützung sein kann. Meine Pudelhündin holt mich täglich ins Hier und Jetzt – wenn sie mich anstößt und gekrault werden will. Das macht auch mich ruhig. Natürlich freue ich mich auch, wenn ich auf meine Geschichte "Die Klabauterfrau" angesprochen werde. Viele neue Begegnungen eröffnen mir gerade immer wieder neue Perspektiven und stärken meine innere Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Und das immer wieder zur rechten Zeit. Denn nur so habe ich das Gefühl voran zu kommen und meine Ziele umsetzen zu können.
Um die Impulse wahrzunehmen, muss man sensibel dafür sein. Und man muss sich dahingehend trainieren - Tag für Tag.
Denn die Schlüssel zum Glück klimpern oft leise: ein Wort, ein Moment, eine Begegnung können nachhaltig sein, aber auch schnell vergehen. Seid also aufmerksam, damit ihr sie gerade in Zeiten wahrnehmt, in denen euch ihr Klang persönlich weiterbringt.
Herzlichst
Kerstin Pentermann
